Vita Sports Personal Achim Kaufmann
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Das BGF-Projekt

Der erste Schritt in Richtung gesundheitsfördernder Betrieb wird meist in Form eines Projektes gesetzt. Somit kann der Regelbetrieb der Organisation ungestört weiterlaufen und gleichzeitig lässt sich mit dem Projekt ein abgegrenztes Innovationssystem auf Zeit einrichten, in dem in einem geschützten Raum neue Aufgaben in Angriff genommen sowie neue Formen der Zusammenarbeit ausprobiert werden können. Im Sinne der Nachhaltigkeit soll nach Abschluss des Projektes die Gesundheitsförderung im Betrieb durch Organisationsentwicklung implementiert werden.

Phasen eines BGF-Projektes

1. Auftragsklärung und Zielvereinbarungen     
2. IST-Analyse
3. Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen
4. Maßnahmendurchführung
5. Wirksamkeitsanalyse

Instrumente der BGF

Für jede Phase in der Entwicklung und Implementierung der betrieblichen Gesundheitsförderung sind bestimmte Instrumente vorgesehen. Diese setzten sich zusammen aus

1. Steuerkreis Gesundheit
Der Steuerkreis Gesundheit wird als Arbeitskreis zum Zweck der betrieblichen Gesundheitsförderung eingerichtet. Er ist mit betrieblichen Entscheidungsträgern sowie mit Experten besetzt, die die Auftragsklärung und die zielorientierte Projektsteuerung übernehmen.

2. Gesundheitsbericht
Ein betrieblicher Gesundheitsbericht, die auf der Basis gesicherter Daten erfolgen, ermöglichen umfassende als auch detaillierte Thematisierungen des Zusammenhanges von Arbeit und Gesundheit und die systematische Identifikation bestimmter Zielgruppen. Durch Fragebogenerhebungen, qualitative Interviews als auch aufgrund der Erhebung medizinischer Parameter der Beschäftigten liefert er eine genaue Beschreibung des Arbeits- und Gesundheitsgeschehens in einem Betrieb und informieren über den Gesundheitszustand der Beschäftigten, über Belastungsschwerpunkte, Gesundheitsgefährdungen, Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen. Der Bericht ist somit Basis für die Entscheidung über die Notwendigkeit von Gesundheitsförderungsaktivitäten.

3. Gesundheitszirkel
Der Gesundheitszirkel ist ein Instrument, mit dem betroffene Mitarbeitende ihre Arbeitssituation hinsichtlich gesundheitsrelevanter Merkmale beurteilen, Belastungen und Ressourcen identifizieren sowie mögliche Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen zur Belastungsoptimierung und Ressourcenstärkung (mit-)entwickeln. Verschiedene Hierarchieebenen und Berufsgruppen können in dem Zirkel vertreten sein, um gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten, bei denen alle mitbeteiligt werden können. Wichtig ist die Leitung durch geschulte Moderatoren, die neutral sind, Spielregeln vorgeben sowie deren Einhaltung fordern.

4. Evaluation
Bei der Evaluation geht es um die systematische, datengeschützte Beurteilung einer Maßnahme und um die Feststellung des Ausmaßes der Zielerreichung und der Wirksamkeit der angewandten Methode.
Die Prozessevaluation findet bereits während des Projektes als Teilcontrolling statt. Ergebnisevaluation beurteilt sowohl zwischendurch als auch am Ende des Projektes die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen und den Grad der Zielerreichung.

Verhaltensprävention und Verhältnisprävention

Bei der Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen wird zwischen verhaltensorientierten und verhältnisorientierten Maßnahmen unterschieden.

Verhaltensprävention


Maßnahmen, die auf der Verhaltensebene ansetzen, zielen darauf ab, das zukünftige gesundheitsgerechte Verhalten der einzelnen Person zu stärken und können somit als verhaltenspräventiv bezeichnet werden. Sie beziehen sich auf die Erhöhung des Bewusstsein über bestimmte Risikofaktoren, auf Einzel- oder Gruppenaktionen zur Förderung von Verhaltensänderungen, auf Aufklärung und Beratung zu gesünderen Lebensweisen oder auf die Förderung von sozialen Unterstützungssystemen durch Arbeitskollegen.


Verhältnisprävention


Schafft man es dabei aber nicht, den betriebliche Kontext mit einzubeziehen und Gesundheit zu einem vorrangigen Unternehmensziel zu machen, so sind solche Programme meist nur von begrenzter Wirksamkeit und die Nachhaltigkeit ist nicht gegeben.

Eine Voraussetzung für die nachhaltige Verbesserung der Gesundheit der MitarbeiterInnen ist die Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Diese bedingungsbezogenen Maßnahmen werden als Verhältnisprävention bezeichnet. Verhältnisprävention ist strukturorientiert, wirkt sich auf das organisationale, soziale und individuelle Verhalten aus, verbessert die Produktivität und Zufriedenheit der Beschäftigten, das Betriebsklima sowie die Qualität und Flexibilität der Arbeit. Zudem wird ein Wandel in der Unternehmenskultur, die Festlegung von gesundheitsbezogenen Unternehmenszielen, die Einführung partizipativer Managementpraktiken als auch die Bewertung der Gesundheitsförderung als sinnvoll für das Unternehmen und deren Einbeziehung in bestehende Qualitätssicherungssysteme gefordert.

 

Beide Präventionsfelder sollen durch die BGF angesprochen werden. Wobei der Schwerpunkt zunächst bei der Verhaltensprävention liegen wird.

 

Achim Kaufmann

Sportwissenschaftler






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Telefon: +49 7931 9613440

Mobil 01523 3900751

Meine Qualifikationen

Diplomsportlehrer Uni Mainz

Diplomfachsportlehrer für Prävention und Rehabilitation Uni Heidelberg

Sporttherapeut mit EAP Zulassung

Life Kinetik Trainer

Certified FMS Specialist

Fach Übungsleiter Rehabilitationssport

Rückenschullehrer Forum Gesunder Rücken

Athletiktrainer

Faszien Fitness Trainer

 

Neu ab Juli 2014

Life Kinetik Trainer

 

Neu ab April 2013

Faszien Fitness Trainer Basic Trainer

 

Neu ab November 2012

Certified Specialist

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Level 1

 

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Athletik-Training  FSV Hollenbach

Projekt mit Jugendabteilung des FSV Hollenbach ausgeweitet.

Aktuell 2017/18 betreue ich den Verbandsliga Kader der A Junioren, den Verbandsliga Kader der B Junioren und den Landesliga Kader der C Junioren im Athletik Training.